Firmenchronik

Alte Ansicht der Geschäftsfassade

Das Unternehmen wurde 1956 von meiner Mutter Hermine Horner (vormals Luftensteiner) gegründet, die damals 24-jährig den Gewerbeschein erwarb.
Unser erstes Geschäftslokal befand sich in Altstadt 11, das Sortiment umfasste in den Anfängen Nähmaschinen der Marke Husqvarna, passende Nähmöbel und eine kleine Auswahl an Nähnadeln und Nähseiden.

Die Nachfrage nach Nähmaschinen wuchs in den 60er- und 70er-Jahren rasch an, was meine Eltern dazu bewegte, eine Filiale in Wels zu eröffnen und in weiterer Folge eine dritte Verkaufsstelle in Linz auf Promenade 15. Dieser Standort betrieb bereits eine Service- und Reparaturstelle für Nähmaschinen.
Aus persönlichen und wirtschaftlichen Gründen einigte man sich in den darauffolgenden Jahren auf einen einzigen Verkaufsstandort im Haus Promenade 15, wo sich auch heute das deutlich erweiterte Geschäftslokal befindet.

Ich habe schon als Schülerin und später als Studentin der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften regelmäßig im Geschäft ausgeholfen, insbesondere zu Messe-Zeiten oder als Urlaubsvertretung.
Nach Abschluss des Studiums 1985 trat ich in den elterlichen Betrieb ein und ging 1988 nach der Pensionierung meiner Mutter in die Selbständigkeit.

Ein Meilenstein auf dem Weg zum heutigen Erscheinungsbild war der Kauf der Traditions-Firma „KNOPFKÖNIG“, die an der Linzer Mozartkreuzung angesiedelt war. Möbel, Werkzeuge, sogar Mitarbeiter wurden an die Promenade übersiedelt und damit auch ein großer Kunden- und Lieferantenstamm.
Im Laufe der Jahre erweiterte ich das Angebot um Stoffe und Wolle, beides „Lieblinge“ von mir.
Natürlich veränderte sich auch die Produktpalette der angebotenen Nähmaschinen. In jeglicher Hinsicht streben wir nach Qualität und Langlebigkeit.

Ehrung als Traditionsbetrieb in der WKOAls im Jahr 1993 meine Tochter geboren wurde, und ich mangels Karenzurlaub nicht so lange daheim bleiben konnte, setzte ich Martina kurzerhand in eine Rückentrage und so gingen wir „gemeinsam“ zur Arbeit. Scherzhaft erzähle ich, sie sei meine langjährigste Mitarbeiterin.
Später besuchte Martina die HTL für Bauwesen, schloss diese mit Matura ab und obwohl sie eine große Liebe für das Bauwesen hat, kehrte sie dennoch „zurück“ in die Firma und arbeitet seit 2013 sehr engagiert mit.

Kleines Detail am Rande: bereits der Großvater der Gründerin Hermine Horner, Herr Josef Luftensteiner, besaß eine Krämerei in Perg, im Rahmen derer er Nähmaschinen handelte, so wie später auch sein Sohn Anton Luftensteiner. Demnach ergeben sich bislang 5 Generationen in Sachen Nähmaschine!

Susanne Horner

Kontakt Firmenchronik Horner Nähzentrum auf Facebook Impressum Webdesign